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Siemens ES64F4
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Die Elektrolokomotive ES64F4 ist eine Lokomotivenplattform von Siemens Mobility (vormals Siemens Transportation Systems) und Mitglied der EuroSprinter-Familie. In Deutschland sind sie vor allem als Baureihe 189 der Deutschen Bahn im Einsatz. Sie sind in allen vier in Europa ĂŒblichen Bahnstromsystemen einsetzbar. Im britischen Netz können die Lokomotiven wegen der dortigen engeren Fahrzeugbegrenzungslinie nicht eingesetzt werden, abgesehen von der Schnellfahrstrecke High Speed 1. Drehgestelle fĂŒr die Breitspuren in Spanien, Portugal, Finnland sowie in mehreren LĂ€ndern Osteuropas wĂ€ren technisch möglich, breitspurige AusfĂŒhrungen wurden jedoch nicht bestellt. Viersystemlokomotiven sind in den Breitspurnetzen allerdings auch nicht notwendig. FĂŒr die verschiedenen Bahngesellschaften können die jeweils erforderlichen Zugbeeinflussungskomponenten als âPaketâ installiert werden.
Contents
âą Allgemeines
âą Wagenkasten
âą DĂ€cher
âą Drehgestelle
âą Hauptstromkreis
âą Bordnetz
âą Zugsammelschiene
âą Zugbeeinflussung
âą Varianten
âą Literatur
âą Siehe auch
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Technische Merkmale
Allgemeines
Bei den Fahrzeugen des Typs ES64F4 handelt es sich um Streckenlokomotiven fĂŒr den interoperablen GĂŒterverkehr mit zwei EndfĂŒhrerrĂ€umen und der Radsatzanordnung BoâBoâ. Um den unterschiedlichen Anforderungen der Betreiber gerecht zu werden, wurden verschiedene Varianten realisiert. Die Betriebsmasse der vierachsigen Lokomotiven betrĂ€gt je nach Ausstattung ca. 87 Tonnen. Die WagenkĂ€sten sind fĂŒr den Einbau von UIC-Mittelpufferkupplungen und vergleichbarer Kupplungen in europĂ€ischer Höhe vorbereitet.cite-ref-0-1-0[1]
Die MaschinenrĂ€ume der Fahrzeuge haben einen geraden Mittelgang, an dessen Seiten alle GerĂŒste und SchrĂ€nke angeordnet sind. Der Mittelgang verbindet die beiden FĂŒhrerrĂ€ume. In einem Kanal unter dem Mittelgang verlaufen die elektrischen Steuer- und Druckluftleitungen.cite-ref-0-1-1[1]
Wagenkasten
Der selbsttragende Wagenkasten ist in Differentialbauweise ausgefĂŒhrt und besteht aus den Hauptbaugruppen Untergestell, den beiden FĂŒhrerhĂ€usern und den beiden SeitenwĂ€nden. Das Untergestell wiederum besteht aus zwei Ă€uĂeren und einem mittleren LĂ€ngstrĂ€ger mit KopfstĂŒcken an den Enden und QuertrĂ€gern fĂŒr die Drehgestelle und den Haupttransformator. Die KopfstĂŒcke nehmen die Zug- und StoĂeinrichtung auf und sind als Deformationselemente ausgebildet. Als StoĂeinrichtung wurden neu entwickelte Hochleistungspuffer mit Energieverzehrelementen eingesetzt. Zur Ăbertragung der Zug- und BremskrĂ€fte zwischen Wagenkasten und Drehgestell werden wie bei den Lokomotiven der Baureihe 152 Drehzapfen mit quadratischem Querschnitt verwendet. Die SeitenwĂ€nde bestehen aus gesickten Blechen, die mit senkrechten Stahlprofilen verstĂ€rkt sind.cite-ref-0-1-2[1]
DĂ€cher
Drei abnehmbare Dachsegmente bilden das Dach ĂŒber dem Maschinenraum. Im Gegensatz zur Baureihe 152 sind die DachschrĂ€gen nicht in den Wagenkasten, sondern in die DĂ€cher integriert. Die DachschrĂ€gen sind notwendig, um die Fahrzeugbegrenzungslinie einzuhalten.cite-ref-0-1-3[1]
Die Anordnung der Komponenten auf den DĂ€chern ist modular aufgebaut. Je nach Variante und den damit verbundenen Anforderungen an die verschiedenen Bahnstromsysteme wurde das Dachlayout entsprechend ausgefĂŒhrt. Durch den modularen Aufbau sind grundsĂ€tzlich auch nachtrĂ€gliche Ănderungen möglich.
Auf den beiden Ă€uĂeren Dachsegmenten können jeweils bis zu zwei Stromabnehmer angeordnet werden. Die eingesetzten Stromabnehmer unterscheiden sich je nach Einsatzgebiet im Material und in der Breite der Schleifleisten. Auf dem mittleren Dachsegment finden Ăberspannungsableiter, Systemwahlschalter, Wechselspannungshauptschalter, Trenn-/Erdungsschalter und DachdurchfĂŒhrungen ihren Platz. Die Verbindung der einzelnen Komponenten auf dem Dach erfolgt ĂŒber Stromschienen, Stromrohre und/oder Trossen. Stromschienen werden hauptsĂ€chlich zur FĂŒhrung von Gleichstrom, Stromrohre und Trossen zur FĂŒhrung von Wechselstrom verwendet.cite-ref-0-1-4[1]
In den beiden Ă€uĂeren Dachsegmenten sind auĂerdem die LĂŒftungsgitter fĂŒr die FahrmotorlĂŒfter, die KĂŒhlanlagen, das HilfsbetriebeumrichtergerĂŒst, den Maschinenraum-Luftauslass und den Bremswiderstand eingebaut. Auf dem mittleren Dachsegment befinden sich auĂerdem die Makrofone. Verschiedene Dachantennen sind ĂŒber alle DĂ€cher verteilt.cite-ref-0-1-5[1]
Drehgestelle
Die beiden Drehgestelle sind als vollstĂ€ndig geschweiĂte, geschlossene Rahmenkonstruktion ausgefĂŒhrt. Die beiden gekröpften Drehgestell-LĂ€ngstrĂ€ger sind durch zwei KopfquertrĂ€ger und einen MittelquertrĂ€ger miteinander verbunden. In den MittelquertrĂ€ger taucht der tief angelenkte Drehzapfen ein. Der Wagenkasten stĂŒtzt sich ĂŒber insgesamt acht paarweise, quer zur Fahrtrichtung angeordnete Flexicoil-Schraubenfedern auf die Drehgestelle ab. Der Antrieb erfolgt ĂŒber einen Tatzlagerantrieb. Die Fahrmotoren sind jeweils ĂŒber eine PendelstĂŒtze am MittelquertrĂ€ger des Drehgestells abgestĂŒtzt, wĂ€hrend das GetriebegehĂ€use mit Ritzel und GroĂrad ungefedert auf der Radsatzwelle sitzt. Die PrimĂ€rfederung zwischen Drehgestellrahmen und RadsatzlagergehĂ€use erfolgt je Fahrzeugseite ĂŒber zwei kurze Schraubenfedern mit DĂ€mpfern. Die Ăbertragung der LĂ€ngskrĂ€fte erfolgt ĂŒber horizontale Dreieckslenker. Diese weisen in LĂ€ngsrichtung eine geringere Federsteifigkeit auf als in Querrichtung, bedingt durch die besondere Form der Silentbuchsen an den Radsatzlagern. Hierdurch erfolgt eine passive Radialstellung der RadsĂ€tze bei Bogenfahrten. An den KopfquertrĂ€gern sind die Bremszangen und an den Radscheiben die Bremsscheiben der Scheibenbremsen befestigt.cite-ref-0-1-6[1]
GegenĂŒber der Baureihe 152 wurde der Achsstand von 3000 mm auf 2900 mm verkĂŒrzt. AuĂerdem wurde die Kröpfung der Drehgestell-LangtrĂ€ger vergröĂert, um lĂ€ngere SekundĂ€rfedern einbauen zu können. Hintergrund dieser MaĂnahmen war die notwendige Reduzierung der QuerkrĂ€fte im Bogen.cite-ref-0-1-7[1]
Die Lokomotiven verfĂŒgen ĂŒber eine elektrische Bremse und Scheibenbremsen. Diese sind wegen der vergleichsweise geringen zulĂ€ssigen Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h und aus KostengrĂŒnden als Radscheibenbremsen ausgefĂŒhrt, der Hochleistungsantrieb mit abgefederten Bremswellen (HAB) der Lokomotiven des Typs ES 64 U2 wurde nicht verwendet. Die Konstruktion der Lokomotive ist jedoch so ausgelegt, dass auch eine Version mit einer Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h möglich ist.
Hauptstromkreis
Als Viersystemlokomotiven sind die Fahrzeuge in allen vier in Europa ĂŒblichen Bahnstromsystemen einsetzbar.cite-ref-0-1-9[1] Es sind zwei Oberspannungskreise vorhanden, einer fĂŒr den Betrieb in Wechselspannungsnetzen und einer fĂŒr den Betrieb in Gleichspannungsnetzen.
Die Stromabnehmer sind mit dem Wechselspannungshauptschalter und dem Systemtrenner verbunden. Letzterer trennt und erdet den Gleichspannungskreis im Wechselspannungsbetrieb. Der Wechselspannungshauptschalter ist ĂŒber eine Hochspannungsleitung mit dem unterflur angeordneten Haupttransformator verbunden. Die vier Traktionswicklungen auf der SekundĂ€rseite des Haupttransformators sind jeweils mit einer Zwischenanzapfung ausgestattet, so dass sowohl bei 25 kV als auch bei 15 kV die gleiche Spannung an den Traktionsstromrichtern anliegt. Die Leistungselektronik der Traktionsstromrichter sind in IGBT-Technik ausgefĂŒhrt.cite-ref-3[3] Jeweils ein Traktionsstromrichter versorgt die zwei Fahrmotoren eines Drehgestells. Ein Traktionsstromrichter besteht aus zwei Netzstromrichtern, die jeweils mit einer SekundĂ€rwicklung verbunden sind und als Vierquadrantensteller arbeiten, aus einem Gleichspannungszwischenkreis und aus zwei Motorstromrichtern, die jeweils einen Fahrmotor speisen. Zur GlĂ€ttung der Gleichspannung im Zwischenkreis sind StĂŒtzkondensatoren und Saugkreis vorhanden. Die Motorstromrichter wandeln den Gleichstrom in Dreiphasenwechselstrom um und versorgen die Fahrmotoren einzeln. Dadurch können diese auch einzeln geregelt und der Kraftschlussbeiwert Rad-Schiene optimal ausgenutzt werden.
Beim Betrieb in Gleichstromnetzen flieĂt der Strom ĂŒber den geschlossenen Systemtrenner zum Gleichspannungshauptschalter, der im Maschinenraum im 3-kV-GerĂŒst integriert ist. Vom Gleichspannungshauptschalter flieĂt der Strom ĂŒber die SekundĂ€rwicklungen des Haupttransformators, die als Netzfilterdrosseln dienen, direkt in die Zwischenkreise der Traktionsstromrichter. Als Besonderheit der Fahrzeuge werden die Fahrmotoren unter 1,5 kV Gleichspannung in Dreieckschaltung und unter 3 kV Gleichspannung in der Sternschaltung betrieben. Dadurch kann unter 1,5 kV eine Leistung von 4,2 MW erreicht werden.
Die Stromrichter ermöglichen zusammen mit der elektrischen Bremse auch eine BremsstromrĂŒckspeisung mit einer theoretischen Bremsleistung von 6,4 MW im Wechselspannungsbetrieb. Aus GrĂŒnden der Entgleisungssicherheit ist die Bremskraft mit Ausnahme der Variante F auf 150 kN begrenzt. Bei nicht aufnahmefĂ€higen Bahnstromnetzen wird die Leistung mithilfe von Bremsstellern aus den Zwischenkreisen entnommen und mit BremswiderstĂ€nden in WĂ€rme umgewandelt.
Bordnetz
Aus den Zwischenkreisen werden auch die Tiefsetzsteller der beiden Hilfsbetriebeumrichter gespeist, die die Hilfsbetriebe des Fahrzeugs mit 440 V Dreiphasenwechselstrom versorgen. Jedem Traktionsstromrichter-Zwischenkreis sind zwei Tiefsetzsteller fest zugeordnet. Jeder Hilfsbetriebeumrichter hat zwei AusgĂ€nge mit einer variabler Frequenz zwischen 2 und 60 Hz. Die Verbraucher des Hilfsbetriebenetzes sind auf die vier HilfsbetriebeumrichterausgĂ€nge aufgeteilt, wobei zwei AusgĂ€nge die frequenzvariablen Verbraucher, und zwei AusgĂ€nge die frequenzfesten Verbraucher speisen. Die frequenzvariablen AusgĂ€nge steuern die FahrmotorlĂŒfter, die KĂŒhlanlagenlĂŒfter und den BremswiderstandslĂŒfter. Die frequenzfesten AusgĂ€nge versorgen den Luftpresser, das BatterieladegerĂ€t, die Hilfsbetriebeumrichter-LĂŒfter, die Wasserpumpen und die LĂŒfter der Stromrichter, die Transformatorpumpen, die Steckdosen, die HochdrucklĂŒfter fĂŒr den Druckschutz in den FĂŒhrerraumen, sowie die Klimaanlagen und Zusatzheizungen an. Die Frequenz des frequenzvariablen Hilfsbetriebenetzes wird dem Leistungsbedarf angepasst.cite-ref-0-1-10[1]
Neben dem Drehstromnetz verfĂŒgen die Fahrzeuge ĂŒber ein 110-V-Bordnetz, das vom BatterieladegerĂ€t gespeist wird.cite-ref-0-1-11[1]
Zugsammelschiene
Obwohl die Maschinen in erster Linie fĂŒr den GĂŒterverkehr bestimmt sind, können sie auch im Reisezugdienst eingesetzt werden, da sie mit AnschlĂŒssen zur Speisung der Zugsammelschiene und der UIC-Leitung ausgerĂŒstet sind. Im Gleichspannungsbetrieb wird die Zugsammelschiene direkt aus dem Oberspannungskreis gespeist. Im Wechselspannungsbetrieb wird die Zugsammelschiene ĂŒber eine eigene SekundĂ€rwicklung im Haupttransformator gespeist. Diese verfĂŒgt ĂŒber eine Zwischenanzapfung, mit der zwischen 1000 V unter 15 kV bei 16,7 Hz und 1500 V bei 25 kV bei 50 Hz umgeschaltet werden kann. Die Heizdosen an den Fahrzeugenden sind abschlieĂbar.cite-ref-0-1-12[1]
Druckluft und mechanische Bremsen
Die Druckluft wird von einem mit einem Drehstrommotor angetriebenen Schraubenluftpresser erzeugt, der im Maschinenraum im DruckluftgerĂŒst angeordnet ist. Zwei HauptluftbehĂ€lter mit je 500 l Volumen sind unterflur angeordnet. Im DruckluftgerĂŒst sind alle BetĂ€tigungs- und SteuergerĂ€te fĂŒr die Druckluft- und BremsausrĂŒstung zusammengefasst. Die meisten pneumatischen Komponenten sind auf einer Bremstafel angeordnet.cite-ref-0-1-13[1]
Die Fahrzeuge sind mit einer mehrlösigen, indirekt wirkenden, selbsttĂ€tigen Druckluftbremse, einer elektropneumatischen direkten Zusatzbremse und einer Federspeicherbremse als Festhaltebremse fĂŒr das Fahrzeug ausgerĂŒstet. Je Radsatz wirken zwei Kompaktbremszangen auf die Radbremsscheiben. Je Radsatz ist ein Bremszylinder mit einem Federspeicherbremszylinder ausgerĂŒstet.cite-ref-0-1-14[1]
KĂŒhleinrichtungen
Um die entstehende AbwĂ€rme abzufĂŒhren, sind die Lokomotiven mit verschiedenen KĂŒhleinrichtungen ausgestattet. Die Stromrichter und der Haupttransformator werden ĂŒber zwei KĂŒhlanlagen im Maschinenraum gekĂŒhlt. Diese sind jeweils mit einem WĂ€rmetauscher fĂŒr einen Stromrichter- und einen Transformator-KĂŒhlkreislauf sowie einem LĂŒfter ausgestattet. Der LĂŒfter saugt die KĂŒhlluft ĂŒber das Dach an, drĂŒckt sie durch die WĂ€rmetauscher und blĂ€st sie unterflur wieder aus.
Die Fahrmotoren werden jeweils durch einen eigenen FahrmotorlĂŒfter gekĂŒhlt. Diese sind im Maschinenraum angeordnet und saugen die KĂŒhlluft ĂŒber Abscheidegitter in den DachschrĂ€gen an. Ăber FaltenbĂ€lge wird die Luft aus dem Maschinenraum zu den Fahrmotoren geleitet.cite-ref-0-1-15[1]
Die in Turmbauweise angeordneten BremswiderstĂ€nde werden ĂŒber einen BremswiderstandslĂŒfter gekĂŒhlt, der die Luft unterflur ansaugt und ĂŒber das Dach ausblĂ€st.
Fahrzeugsteuerung
Die Fahrzeugsteuerung ĂŒbernimmt alle Steuerungs-, Regelungs-, Schutz- und Diagnoseaufgaben. Sie basiert auf dem Sibas-System und besteht aus den zentralen SteuergerĂ€ten, den AntriebssteuergerĂ€ten, den Farbdisplays in den FĂŒhrertischen, dem BremssteuergerĂ€t und weiteren angeschlossenen Komponenten. Diese kommunizieren ĂŒber den Multifunction Vehicle Bus (MVB) untereinander. Die Kommunikation innerhalb des Zugverbandes geschieht entweder ĂŒber die Zeitmultiplexe Mehrfachtraktionssteuerung (ZMS) oder die Zeitmultiplexe Wendezugsteuerung (ZWS).
Zugbeeinflussung
Je nach Variante sind die Lokomotiven der Bauart ES64F4 mit FahrzeuggerĂ€ten fĂŒr unterschiedliche Zugbeeinflussungen auszurĂŒsten. Eingesetzt wurden folgende Zugbeeinflussungssysteme:cite-ref-0-1-17[1]
âą SCMT
âą SHP
âą ETCS
âą ATB-EG
âą Mirel
âą TBL1+
Varianten
Neben der FĂ€higkeit, unter allen vier in Kontinentaleuropa ĂŒblichen Bahnstromsystemen zu verkehren, mĂŒssen die Lokomotiven fĂŒr den grenzĂŒberschreitenden Verkehr die lĂ€nderspezifischen Anforderungen erfĂŒllen.cite-ref-4[4] Um die verschiedenen LĂ€nderanforderungen zu erfĂŒllen, können die jeweils erforderlichen Komponenten als âPaketâ installiert werden. Diese Pakete werden in Varianten zusammengefasst:
| Variante | VA | VD | VE | VF | VI | VJ | VK | VL | VM | VO | VP |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Deutschland | X | X | X | | | X | X | X | X | X | |
| Ăsterreich | | X | X | | | | | X | X | | |
| Schweiz | | | | X | | | | | | | |
| Italien | | X | X | X | X | | | X | | | |
| Slowenien | | X | X | | | | | X | X | | |
| Kroatien | | X | X | | | | | X | X | | |
| Niederlande | | | X | | | X | X | X | | X | |
| Belgien | | | | | | | | X | | | |
| Polen | | | | | X | | | | X | X | X |
| Tschechien [ 5 ] | | | | | | | | | X [ * 1 ] | | |
| RumÀnien | | | | | | | | | X | | |
| Ungarn | | | | | | | | | X | | |
cite-note-61. April 2006 â Dezember 2011 nur Bad Schandau (Gr.)âDÄÄĂn; seitdem ganz Tschechien
Einsatz bei der DB
Im August 1999 bestellte DB Cargo im Rahmen einer Option 100 Lokomotiven der Baureihe 189.cite-ref-eri-2002-501-7-0[6] Im Juli und August 2003 wurden mit den ES 64 F4 001 und ES 64 F4 002 die beiden ersten Maschinen bei Siemens Transportation Systems fertiggestellt.cite-ref-eri-2003-442-8-0[7] Anfang August 2003 wurden die ersten Lokomotiven der Baureihe 189 im Plandienst gesichtet.cite-ref-eri-2003-427-9-0[8]
Die Lokomotiven werden wegen ihrer Höchstgeschwindigkeit von 140 km/hcite-ref-eri-2002-501-7-1[6] (optional jedoch auf 230 km/h aufrĂŒstbarcite-ref-eri-2002-501-7-2[6]) fast ausschlieĂlich vor GĂŒterzĂŒgen eingesetzt. Sie befinden sich im Eigentum der DB Cargo Deutschland.
Vom 19. bis 21. November 2002 fanden mit der 189 001 mehrere lauftechnische Messfahrten in Ungarn statt. Wegen der fehlenden MĂV-Zugbeeinflussung wurde das Fahrzeug dabei geschleppt.cite-ref-eri-2003-33-10-0[9] Ab Oktober 2003 lief ein mehrmonatiges Testprogramm mit den 189 004 und 007 in den Niederlanden.cite-ref-eri-2004-174-11-0[10] Ab der 189 061 wurden die Maschinen mit nur noch zwei statt vier Stromabnehmern ausgeliefert, da diese Lokomotiven vorerst nur noch in Deutschland eingesetzt werden sollten. Am 14. Dezember 2005 wurde mit der 189 100 die letzte Lokomotive der Baureihe 189 an Railion ĂŒbergeben. Zu diesem Zeitpunkt hatten in 16 LĂ€ndern Zulassungs- und PrĂ€sentationsfahrten stattgefunden.cite-ref-eri-2006-63-12-0[11]
Im April 2006 erhielten die ersten Lokomotiven ihre Zulassung fĂŒr die grenzĂŒberschreitende Strecke Bad SchandauâDÄÄĂn (Elbtalbahn). Damit kamen die Lokomotiven erstmals auch unter der Fahrleitungsgleichspannung von 3 kV zum Einsatz. EinschrĂ€nkungen bestanden jedoch noch hinsichtlich Höchstgeschwindigkeit (100 km/h), der Anzahl einsatzfĂ€higer Fahrmotoren (mindestens drei) und des Verbots der Nutzung der elektrischen Bremse.
Ebenfalls im Jahr 2006 erteilte die DB an ein Konsortium aus Siemens und Alstom den Auftrag, 26 Lokomotiven der Baureihe 189 mit dem europĂ€ischen Zugbeeinflussungssystem ETCS auszurĂŒsten.cite-ref-sd-98-12-48-13-0[12] Zusammen mit der UmrĂŒstung von 22 niederlĂ€ndischen Lokomotiven der Reihe 6400 umfasste der Auftrag ein Volumen von rund 30 Millionen Euro. 2007 begann DB Cargo (damals Railion) mit der UmrĂŒstung von 26 Mehrsystemlokomotiven der Baureihe 189 auf ETCS.cite-ref-db-2007-06-14-14-0[13]cite-ref-db-2007-12-06-15-0[14] Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2009 nahm DB Cargo (damals DB Schenker Rail) weitere 32 mit ETCS ausgerĂŒstete Lokomotiven der Baureihe 189 in Betrieb, die in Deutschland und den Niederlanden eingesetzt werden können.cite-ref-db-2009-11-20-16-0[15] DarĂŒber hinaus waren fĂŒr den Schweizverkehr zehn Lokomotiven mit ETCS ausgerĂŒstet.cite-ref-db-2009-05-07-17-0[16] Im September 2021 schrieb DB Cargo die AusrĂŒstung von 32 Lokomotiven mit ETCS (einschlieĂlich ETCS Level 3 und ZugintegritĂ€tsĂŒberwachung) aus, mit Optionen fĂŒr 70 weitere Maschinen sowie ATO GoA 2. Die 32 Maschinen sollen bis Dezember 2024 ausgerĂŒstet werden, um in Polen und Tschechien mit ETCS in Bereichen ohne konventionelle Signalisierung eingesetzt zu werden. Die AusrĂŒstung der ĂŒbrigen 70 Lokomotiven soll ggf. bis Dezember 2026 erfolgen.cite-ref-18[17]cite-ref-19[18] Im Mai 2022 wurde das Vorhaben erneut ausgeschrieben.cite-ref-20[19]cite-ref-21[20]
Damit die Lokomotiven auch in den Niederlanden eingesetzt werden dĂŒrfen, erhielten sie zusĂ€tzlich das niederlĂ€ndische Zugbeeinflussungssystem ATB. Zudem benötigen die Lokomotiven entsprechend den niederlĂ€ndischen Vorschriften komplett weiĂe Fronten. Die Betuwe-Route, auf der auch die 189 verkehren, ist Teil der Zugverbindung Rotterdam (NL)âGenua (I).
Zwischenzeitlich verkaufte DB Cargo zehn Lokomotiven der Baureihe 189 an MRCE, die zunĂ€chst selbst wieder angemietet wurden, inzwischen aber fĂŒr andere Betreiber als Dispoloks im Einsatz sind. Unter anderem wurden mit diesen Maschinen ZĂŒge der seit Dezember 2016 eingestellten City Night Line bespannt (z. T. auch in Doppeltraktion). Bei den dort eingesetzten Lokomotiven wurden auch Aufkleber mit dem CityNightLine-Logo aufgebracht. Die Lokomotiven der Baureihe 189 erhielten die neuen UIC-Nummern wie z. B. 91 80 6 189 092-0 D-DISPO wegen der internationalen Einsetzbarkeit schon frĂŒh. Im Jahr 2021 wechselten die Lokomotiven im Tausch mit Lokomotiven der Reihe 187 wieder in den Bestand der DB, nachdem sie bereits vorher fĂŒr einige Monate gemietet wurden.cite-ref-22[21]cite-ref-23[22]cite-ref-24[23]
Die Lokomotiven 189 065 und 074 waren im Dezember 2012 an einem BahnĂŒbergangsunfall in DĂŒsseldorf-Eller beteiligt. 189 020 verunfallte am 13. Dezember 2024 an einem halbbeschrankten BahnĂŒbergang in Börde. Ein LKW hatte den BahnĂŒbergang aufgrund technischer Probleme nicht verlassen können, der abgesetzte Notruf erreichte den TriebfahrzeugfĂŒhrer nicht mehr rechtzeitig. An der Lokomotive entstand erheblicher Sachschaden, so dass mit Stand Dezember 2024 von einer Ausmusterung ausgegangen werden muss. Der TriebfahrzeugfĂŒhrer wurde bei dem Unfall nur leicht verletzt, der LKW-Fahrer konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.cite-ref-25[24]
Andere Bahngesellschaften
Auch bei anderen Bahngesellschaften in der Schweiz, Italien, den Niederlanden und Schweden sind Lokomotiven dieses Typs im Einsatz.
Bei den SBB sind die Loks dieses Typs als Re 474 (Auslieferung seit Mai 2005) im Einsatz. Hier waren zunĂ€chst 18 Maschinen bestellt, es wurden jedoch aufgrund von Verzögerungen bei der Zulassung in Italien und anderer Probleme nur 12 ĂŒbernommen. Die anderen sechs wurden von Siemens inzwischen an Hector Railcite-ref-eri-2006-30-26-0[25] (Schweden, zwei Loks), Impresa Ferroviaria Italiana (Italien, drei Loks) und NordCargo (Italien, eine Lok) verkauft. Die Re 474 sind jedoch nur in der Schweiz und Italien zugelassen und deshalb auch nur mit Paletten fĂŒr diese beiden LĂ€nder ausgerĂŒstet.
Das Leasingunternehmen MRCE (ursprĂŒnglich Siemens Dispolok) vermietet Lokomotiven dieses Typs an die verschiedensten Eisenbahnunternehmen. Zeitweise machte hierbei vor allem DB AutoZug von sich reden, die von Dispolok die Lokomotive ES64F4 020 mietete, um ein Zugpaar von Hamburg-Altona bis Rijeka in Kroatien ohne Lokwechsel durchbinden zu können. Man musste hierbei auf eine mit den passenden LĂ€nderpaketen ausgestattete Maschine von Dispolok zurĂŒckgreifen, da die damalige DB Schenker Rail (heute DB Cargo) keine entsprechend ausgerĂŒsteten 189er besaĂ. Die ES 64 F4 020 erhielt aus diesem Anlass zudem eine TeilflĂ€chen-Sonderlackierung auf den KastenlĂ€ngsseiten. MRCE verfĂŒgt ĂŒber 45 Lokomotiven dieses Typs. Hiervon sind wiederum je fĂŒnf Maschinen an die italienische Bahngesellschaft Rail Traction Company und an Lokomotion verkauft worden. Die weiteren 35 stehen fĂŒr diverse Anbieter in ganz Europa im Einsatz, unter anderem fĂŒr Veolia fĂŒr EinsĂ€tze nach Frankreich, die polnischen Unternehmen CTL mit 5 Lokomotiven, Lotos Kolej mit 7 Lokomotiven und PKP Cargo mit 8 Lokomotiven,cite-ref-estler-seite-62-27-0[26] oder City Night Line fĂŒr Fernverbindungen in den Niederlanden.
Ein auĂergewöhnliches Einsatzgebiet fĂŒr die ES64F4 ergab sich vor den Eurocitys auf der Brennerbahn. Weil sich Trenitalia zum Fahrplanwechsel 2009 aus dem Betrieb dieser ZĂŒge zurĂŒckgezogen hat, betreiben seitdem ĂBB und DB die EC-ZĂŒge auch auf dem italienischen Streckenteil. DafĂŒr wurden zunĂ€chst von Nordcargo bzw. MRCE Dispolok gemietete ES64F4 (in Italien als E.189 bezeichnet) eingesetzt, mit welchen die ZĂŒge durchgehend auf der Gesamtstrecke zwischen MĂŒnchen und Italien bespannt wurden. Ab Juni 2010 wurden sie schrittweise durch Siemens ES64U4 (ĂBB-1216, in Italien E.190) ersetzt. Diese Loks entsprechen im elektrischen Teil weitgehend den ES64F4 und können in etwa als die Personenzug- bzw. Universalversion dieser Baureihe angesehen werden. Zum Fahrplanwechsel 2013/2014 wurden zwischen MĂŒnchen und Brenner kurzfristig wieder Lokomotiven der Reihen 1016 und 1116 verwendet, der Einsatz der 1216 blieb in dieser Zeit auf den italienischen Abschnitt beschrĂ€nkt. Grund dafĂŒr waren Werkstattaufenthalte zum ETCS-Einbau in Linz fĂŒr die 1216 der ĂBB, weshalb vorĂŒbergehend weniger Maschinen zur VerfĂŒgung standen.
Siemens Dispolok erreichte Ende 2003 eine Zulassung der Lokomotiven in der Schweiz.cite-ref-eri-2004-35-28-0[27] Nach entsprechenden Versuchsfahrten in der Schweiz war die Lokomotive ES 64 F4 001 von 24. Juni 2003 bis Ende Januar 2004 zu Versuchsfahrten in Italien eingesetzt.cite-ref-eri-2004-174b-29-0[28] Nach der Zulassung wurde der Betrieb am Brenner am 6. Mai 2004 mit den Lokomotiven ES 64 F4 002 und 004 aufgenommen.cite-ref-eri-2004-270-30-0[29] Am 10. Januar 2005 verkehrte mit der ES 64 F4 001 erstmals eine ES 64 F4 durchgehend von Deutschland nach Italien (Verona).cite-ref-eri-2005-138-31-0[30]
WÀhrend die Deutsche Bahn ihre Lokomotiven der Baureihe 189 zunÀchst nur im Inland einsetzte, kamen Maschinen von Dispolok ab Anfang 2004 im europÀischen Verkehr zum Einsatz.cite-ref-eri-2004-64-32-0[31]
Literatur
âą Karl Gerhard Baur: EuroSprinter â Die erfolgreiche Lokomotivfamilie von Siemens. EK-Verlag, Freiburg 2007, ISBN 3-88255-226-3
âą Erste Re 474 fĂŒr SBB Cargo vor der Fertigstellung. In: Eisenbahn-Revue International, Heft 8â9/2004, S. 367.
âą Der Streit um die Re 474 fĂŒr SBB Cargo. In: Eisenbahn-Revue International, Heft 10/2005, S. 461â463.
âą Interoperabler Einsatz der ES 64 F4 am Brenner. In: Eisenbahn-Revue International. Heft 1/2006, S. 24â25.
âą Christian Becker, Alexander Köck: Die Viersystem-Hochleistungslokomotive Eurosprinter ES 64 F4. In: Eisenbahn-Revue International. Heft 2/2006, S. 65â73.
Siehe auch
⹠Bereits in den 1960er Jahren wurde die Viersystem-Lokomotive DB-Baureihe E 410 entwickelt, deren Gleichstrom-Technik sich jedoch als unzuverlÀssig erwies.
Weblinks
Commons
: Siemens ES 64 F 4
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
âą Fernverkehrslokomotiven von Siemens Mobility
Einzelnachweise
cite-note-0-11. â Karl Gerhard Baur: EuroSprinter â Die erfolgreiche Lokomotivfamilie von Siemens. EK-Verlag, Freiburg 2007, ISBN 3-88255-226-3, Die Baureihe 189, S. 150â201.
cite-note-22. â Werner Breuer: Der Aktive DrehdĂ€mpfer (ADD) â Ein innovatives DĂ€mpferkonzept im Betriebseinsatz. In: ETR â Eisenbahntechnische Rundschau. Nr. 04, April 2007, S. 186â189.
cite-note-33. â Eurosprinter ES64F4 Four-system high performance locomotive. Siemens, 2006, abgerufen am 6. Januar 2024.
cite-note-44. â Ralph MĂŒller: Anforderungen an Mehrsystemlokomotiven in Europa â Die BR 189 der Deutschen Bahn AG. In: ETR â Eisenbahntechnische Rundschau. Nr. 07-08/2002, Juli 2002, S. 439â451.
cite-note-52. ES 64 F4 in Tschechien. In: Eisenbahn Revue International, Heft 6/2012, S. 302.
cite-note-eri-2002-501-76. â Die Viersystemlokomotiven der DB-Baureihe 189. In: Eisenbahn-Revue International, Heft 11/2002, S. 501.
cite-note-eri-2003-442-87. â Meldung Erste Viersystem-Lokomotive ES 64 F4 nach Italien ĂŒbergefĂŒhrt. In: Eisenbahn-Revue International, Heft 10/2003, S. 442â443.
cite-note-eri-2003-427-98. â Meldung Neue Baureihe 189 im Plandienst. In: Eisenbahn-Revue International, Heft 10/2003, S. 427.
cite-note-eri-2003-33-109. â Meldung DB-Baureihe 189 in Ungarn. In: Eisenbahn-Revue International, Heft 1/2003, S. 33.
cite-note-eri-2004-174-1110. â Meldung BR 189 von Railion auf Probefahrt in den Niederlanden. In: Eisenbahn-Revue International, Heft 4/2004, S. 174.
cite-note-eri-2006-63-1211. â Meldung Hundertste 189 geliefert. In: Eisenbahn-Revue International. Heft 2/2006, S. 63.
cite-note-sd-98-12-48-1312. â BR 189 mit ETCS fĂŒr die Niederlande. In: Signal + Draht. Band 98, Nr. 12, 2006, ISSN 0037-4997, S. 48.
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cite-note-db-2009-11-20-1615. â DB Mobility Logistics AG (Hrsg.): DB Schenker nimmt auf der Betuweroute weitere 32 Mehrsystemloks in Betrieb. Presseinformation vom 20. November 2009.
cite-note-db-2009-05-07-1716. â Deutsche Bahn AG (Hrsg.): Europa-Lok fĂŒr Ăsterreich-Verkehr zugelassen. Presseinformation vom 7. Mai 2009.
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cite-note-1918. â Projektbeschreibung Vergabeeinheit: AusrĂŒstung von Lokomotiven der DB Cargo AG (Baureihe 189) mit ETCS fĂŒr âFirst-in-classâ und Serie. In: bieterportal.noncd.db.de. DB Cargo, 15. Oktober 2021, S. 1â6, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 24. Oktober 2021; abgerufen am 15. Oktober 2021 (Datei Anhang B6 - BR189_Projektbeschreibung.pdf in ZIP-Archiv).
cite-note-2019. â Deutschland-Mainz: Eisenbahn- und StraĂenbahnlokomotiven und rollendes Material sowie zugehörige Teile. Dokument 2022/S 087-237888. In: Tenders Electronic Daily. 4. Mai 2022, abgerufen am 4. Mai 2022.
cite-note-2120. â Esra Kahveci: BR 189 ETCS-NachrĂŒstung. (PDF) In: bieterportal.noncd.db.de. DB Cargo, 29. April 2022, ehemals im Original (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 4. Mai 2022 (Datei Anhang B6 - BR189_Projektbeschreibung.pdf in verschachtelter ZIP-Datei).@1@2Vorlage:Toter Link/bieterportal.noncd.db.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
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